16. April 20132 Min. LesezeitSocial Media Marketing

Was ist der Facebook Edgerank

Der Facebook Edgerank ist ein Algorithmus, der ähnlich zum Google PageRank dabei hilft Informationen individuell für einen Benutzer zu sortieren. Mit Hilfe des Edgerank rechnet Facebook aus, welche Statusupdates in den Meldungen angezeigt werden sollen und welche ohne Nachteil für den Facebooknutzer weggefiltert werden können. Der Facebook Edgerank sorgt damit dafür, dass man in Facebook

Inhaltsverzeichnis

Der Facebook Edgerank ist ein Algorithmus, der ähnlich zum Google PageRank dabei hilft Informationen individuell für einen Benutzer zu sortieren. Mit Hilfe des Edgerank rechnet Facebook aus, welche Statusupdates in den Meldungen angezeigt werden sollen und welche ohne Nachteil für den Facebooknutzer weggefiltert werden können.

Der Facebook Edgerank sorgt damit dafür, dass man in Facebook relevanten und interessanten Content sieht, während Content der vermutlich interessant ist, nicht angezeigt wird.

Die Variablen des Edgerank sind:

  • Verbundenheit (mit dem Thema des Statusupdates)

  • Gewicht (des Statusupdates) und

  • Abklingzeit

Umso größer die 3 Faktoren, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass man das Statusupdate sieht und es nicht weggefiltert wird.

Der Newsfeed-Algorithmus im Detail

Laut Will Cathcart (Facebook Newsfeed Product Manager) kann man den Newsfeed Algorithmus in 4 Faktoren zerlegen:

  • Die bisherigen Interaktionen mit dem Autor des Statusupdates. Umso öfter man mit den Statusupdates eines Autors interagiert (Kommentar, Like), desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass seine Meldungen angezeigt werden.

  • Die bisherigen Interaktionen mit dem Typ von Statusupdate. Beispiel: Wenn man Umfragen nicht mag und mit diesen auch nie interagiert, sinkt die Wahrscheinlichkeit Umfragen zu sehen.

  • Reaktionen Anderer. Umso mehr Facebooknutzer einen Post gesehen haben und damit interagiert haben, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass man dieses Statusupdate zu sehen bekommt.

  • Negatives Feedback: Gibt es viel negatives Feedback, wird es unwahrscheinlicher, dass man die Statusmeldung sieht.

Wie man leicht erkennen kann, ergeben sich aus Punkt 1+2 die Verbundenheit und aus Punkt 3+4 das Gewicht eines Statusupdates. Das wird noch mit der Abklingzeit verknüpft (gedämpft) um ein optimales Erlebnis beim Betrachten des Newsfeed zu haben.

Statusupdates beliebter Personen, die guten Content posten haben es damit natürlich viel leichter als mittelmäßig interessanter Content eines Facebooknutzers mit wenigen Freunden. Mit der Zeit klingt jedoch die Beliebtheit jedes Statusupdates ab, da der Fakter Verfallszeit immer schwerer wiegt. Ich habe schon einige Statusupdates gesehen, die es trotz geringer Interaktion mit vorherigen Posts dieser Person/Seite in meine Timeline geschafft haben. Diese Statusupdates wurden „viral“ verbreitet, d.h. die ersten beiden Faktoren wurden immer größer und konnten (wenigstens für ein paar Tage) den Faktor „Abklinkzeit“ überflügeln. Das ist das Ziel jedes Statusupdates: Viral verbreitet zu werden – der heilige Gral des Social Media Marketings. :-)

Zwei Dinge noch:

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