6. September 20092 Min. LesezeitSEO

Wie man Bilder für Google optimiert

Das Bilder eine gute Möglichkeit sind, Besucher auf eine Webseite zu bringen ist bekannt, aber wie optimiert man Bilder, sodass sie von Google gefunden werden, oder sogar in den Suchergebnissen (inklusive Google Bildersuche) weiter vorne angezeigt werden? Die folgenden Erklärungen basieren teilweise auf dem sehr interessanten GoogleWebmasterHelp-Video über „News Search SEO“ und meinen persönlichen Erfahrungen

Das Bilder eine gute Möglichkeit sind, Besucher auf eine Webseite zu bringen ist bekannt, aber wie optimiert man Bilder, sodass sie von Google gefunden werden, oder sogar in den Suchergebnissen (inklusive Google Bildersuche) weiter vorne angezeigt werden?

Die folgenden Erklärungen basieren teilweise auf dem sehr interessanten GoogleWebmasterHelp-Video über „News Search SEO“ und meinen persönlichen Erfahrungen als Webmaster und Suchmaschinenoptimierer.

  • Inhalt des Bildes: In den Google Suchergebnissen werden manchmal die ersten Ergebnisse der Google Bildersuche angezeigt. Damit das Bild angeklickt wird, muss es erstens dem Suchbegriff entsprechen und zweitens muss das Bild in der verkleinerten Abbildung von ca. 150 x 150 Pixel noch erkennbar sein.

  • Größe und Format der Bilder: die Bilder sollten groß sein und ein übliches Seitenverhältnis haben. Bilder mit den Abmessungen 468 x 60 Pixel sind demnach nicht geeignet um ein Bild mit dem entscheidenden Elfmeter im Finale der WM 2010 in Südafrika nach vorne zu bringen, auch wenn alle anderen Kriterien die noch folgen werden, ideal erfüllt sind.

  • Beschriftung und alt-Text: sowohl die Beschriftung unter dem Bild, als auch der Text des alt-Attributs sollten möglichst gut Beschreiben worum es geht. Auf diese beiden Möglichkeiten ein Bild zu beschreiben sollte kein Webmaster verzichten.

  • Nähe zum Titel: die Überschriften eines Artikels stehen im Normalfall für den Inhalt des folgenden Absatzes, daher ist es nur verständlich, dass Google Bilder, die näher an einer Überschrift stehen, mit der Überschrift in Verbindung bringen. Das ist eine exzellente Möglichkeit den Titel mit der Bildbeschriftung und dem alt-Text ein Einklang zu bringen.

  • Anordnung und Verlinkung: Google mag Bilder, die Inline und nicht anklickbar sind. Das gilt zumindest für die Darstellung in den News-Ergebnissen. Natürlich passt die Anforderung ein Bild nicht anklickbar zu gestalten nicht mit der Forderung nach einem großen Format zusammen. Meine Empfehlung in diesem Fall: ein kleines Format im Artikel inline darstellen und auf die große Version verlinken.

  • Above the fold: wenn man auf das Bild in den Google Suchergebnissen klickt wird die Webseite dargestellt und der Suchende erwartet sich, dass Bild zu sehen. Darum sollte das Bild so in die Webseite eingebaut werden, dass der Besucher es ohne scrollen sehen kann.

  • Dateityp: Google bevorzugt jpg für News Ergebnisse. Das gilt aber nicht nur für News-Ergebnisse, sondern offenbar auch allgemein. Sollen Ihre Bilder in Google besser gefunden werden, dann verzichten Sie auf png und gif, bleiben Sie bei jpg.

Abschließend möchte ich erwähnen, dass Sie Variationen des Bilds in verschiedenen, für das Bild relevanten, Texten einsetzen sollten – probieren Sie aus nach welchen Bildern Menschen suchen, wenn sie „Ihren“ Suchbegriff eingeben.

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