Facebook Pages und Groups im Vergleich

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Facebook bietet schon seit den Anfängen Groups (Gruppen) an und noch nicht so lange Pages (Seiten). In diesem Artikel möchte ich diese beiden Facebook Funktionen gegen überstellen, vergleichen und damit die Frage beantworten:”Facebook Group oder Page, was soll ich nehmen?”.

Pages werden von Facebook Benutzern bevölkert, die sich dann Fans dieser Seite nennen. Bei Groups gibt es Mitglieder (Members), die einer Gruppe beitreten und sich dort austauschen können.

Möchten die Betreiber der Page oder Group Nachrichten an die Fans oder Mitglieder senden, dann gibt es:

  • bei Pages für die Admins die Möglichkeit sogenannte “Updates” an die Fans zu senden. Diese Updates werden im rechten Bereich angezeigt, d.h. nicht in der Mitte (der Wall), sind daher nicht ganz so sichtbar aber dafür permanenter als ein normale Nachricht auf der “Wall”
  • bei Groups für die Admins die Möglichkeite sogenannte “Messages” and die Mitglieder zu senden. Diese Nachrichten sind in Facebook analog zu E-Mails zu verwenden, d.h. jedes Mitglied bekommt eine Nachricht in den Posteingang “Inbox” sobald die Admins etwas versendet haben.

Sowohl Gruppen als auch Seiten unterstützen Events und die Möglichkeit Social Ads (Werbung) zu kaufen.

Bei der Sichtbarkeit zeigt sich der erste gravierende Unterschied zwischen Groups und Pages: der Inhalt von Seiten (Pages) kann von Suchmaschinen indiziert werden, Gruppen sind privat und nur innerhalb von Facebook sichtbar. D.h. Firmen, die Ihre Inhalte der Öffentlichkeit sichtbar machen möchten, sollten eine Page wählen, für Inhalte, die lieber privat bleiben sollten ist eine Gruppe sehr gut geeignet.

Auch bei der Anpassung des Designs zeigen die neueren Pages Vorteile gegenüber Groups. Auf Pages kann man sogenannte Apps (Applikationen) hinzufügen, Boxen verschieben und HTML oder Flash Inhalte anzeigen lassen. Beispiel: My Linked In Profile auf der Page von Suchmaschinenoptimierung Ostheimer im linken unteren Bereich. Bei Gruppen kann man garnichts anpassen – das Layout ist statisch.

Facebook Pages bieten sehr gute Analytics (Statistiken) an, für Gruppen gibt es keinerlei Statistik. Somit eignen sich Gruppen meiner Meinung nach nur bedingt für den professionellen Einsatz.

Bei der Trennung zwischen einzelnen Personen und dem Business haben Pages auch die Nase vorne. Admins, die Updates an Fans schreiben, werden nicht namentlich genannt, denn im Fall der Page spricht immer “die Marke”.
Senden Group-Admins Nachrichten an Mitglieder, dann werden sie mit ihrem persönlichen Profil identifiziert, was sich sehr gut für eine persönliche Kommunikation eignet.

Zusammenfassend kann ich empfehlen, Pages für den professionellen Einsatz zu verwenden und Groups für private, oder geheime Projekte – oder gibt es dazu andere Meinungen?

Über den Autor:

Andreas Ostheimer gründete 2009 Ostheimer Webdesign & Online-Marketing mit Sitz in Gänserndorf, die WordPress Agentur mit Spezialisierung auf Suchmaschinenoptimierung.

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