Auf Empfehlung von Pippone habe ich mir einen Klassiker von Charles Bukowski reingezogen: “Der Mann mit der Ledertasche“.

Das Buch erzählt die Geschichte von Henry Chinaski einem Säufer, der bei der Post arbeitet. Klingt nicht sehr aufregend aber Bukowski versteht es eine Geschichte zu erzählen – oft sehr explizit und roh.

Über einen Zeitraum von ca. 12 Jahren hat Chinaski mehrere Frauen, sicherlich hunderte Liter Alkohol und tausende sinnlose Stunden Arbeit bei der Post von Kalifornien die für ihn die Hölle darstellt. Eine Hölle der er nicht entrinnen kann.

So schlägt sich Chinaski durch sein versoffenes Leben, widersetzt sich den Regeln der Post um schließlich und endlich zu Schreiben zu beginnen.

In der Deutschen Ausgabe sind das gefällige, leicht zu lesende 204 Seiten, die mich gut unterhalten haben, aber man merkt schon, dass das gute Teil schon etwas “Staub” angesetzt hat. Trotz der Staubschicht möchte ich das Werk empfehlen, und ich werde mir sicherlich noch das eine oder andere Werk von Bukowski anschauen.

Foto “Roll the Dice by Charles Bukowski” von 4poetry.